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Ein paar Worte zum Thema „Verschleierung“, oder: wer verschleiert hier was?

„Der Feind sieht mich nicht. Ich sehe den Feind nicht!“ Diese Worte gab der Zen-Meister Takuan dem Samurai Yagyu Munenori mit auf den Weg. Damit ist nicht etwa gemeint, dass Munenori blind auf seinen Gegener losgehen soll. Vielmehr soll er durch seine die Wahrnehmung verschleiernden Projektionen hindurchschauen, um sich nicht von dem, was tatsächlich geschieht, ablenken zu lassen.

Nur so ist eine unmittelbare, auf die Erfordernis des Augenblicks abzielende Handlung möglich.

Und indem Munenori dem Gegner keinen wahrnehmbaren Standpunkt und also keine Projektionsfläche bietet, entzieht er ihm jegliche Möglichkeit zum Angriff.

Lösen wir nun das Ganze aus dem kriegerischen Kontext, setzen für „Feind“ „Gegenüber“ ein und betrachten es im Zusammenhang mit der aktuellen Burkini-Diskussion, so ergeben sich interessante Möglichkeiten und neue Perspektiven, mit „Verschleierung“ umzugehen.

Denn tatsächlich liegt das Verschleierungsproblem ganz woanders! Oder spielt in diesem absurden Spiel irgendjemand mit offenen Karten?

Alles eine Frage der Wahrnehmung!

Siehe auch:

Top Zero Leader – Wie finden Sie in herausfordernden Situationen zu mentaler Stärke,  ohne Ihr emotionales Gleichgewicht zu verlieren? (Und was können Sie dabei von Kampfpiloten, Schwertmeistern und Goldfischen lernen?)

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Kämpfen ist nicht immer die beste Option. Schon gar nicht gegen sich selbst. Intelligenter ist es, Ihre Kraft optimal auszurichten!

In den japanischen Kampfkünsten gibt es die Metapher Taki Name Do: Bambus-Welle-Weg.

Diese Metapher ist sehr hilfreich, wenn die Wellen des Lebens Sie mal wieder fortzuspülen drohen – dann ist es klüger, sich wie der Bambus flexibel der Welle zu beugen und sich anschließend wieder mühelos aufzurichten.

Manchmal kann es auch hilfreich sein, selbst eine Welle in Gang zu setzen und diese zum Erfolg zu reiten.

Taki Name Do – der Weg ist das Ziel, und das Ziel ist der Weg. Es ist nur wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden. Um dann aber in letzter Konsequenz festzustellen, dass beide untrennbar miteinander verbunden sind. Und diese das Ineinanderverwobensein von Einheit und Vielfalt zum Ausdruck bringt.

Wann ist es hilfreich, Bambus zu sein? Und wann sollten Sie die Welle reiten? Wie bleiben Sie flexibel und geben nach, ohne den Umständen zu erliegen? Und wie bringen Sie kraftvoll neue Dinge in die Welt, um Ihre Ziele zu verwirklichen?

 

Siehe auch Auf dem Weg in die dritte Lebenshälfte

mentale Stärke - emotionales Gleichgewicht

Viele Fehler sind dumm und vermeidbar. Manche Fehler sind endgültig und unumkehrbar! Und einige leider auch tödlich …

Was braucht es, um dumme Fehler zu vermeiden? (Und was können Sie dabei von Kampfpiloten, Schwertmeistern und Goldfischen lernen?)

Erfahren Sie mehr dazu im neuen Top Zero Leader Training, in dem es darum geht, wie Sie in herausfordernden Situationen zu mentaler Stärke finden, ohne Ihr emotionales Gleichgewicht zu verlieren

http://www.ralfhiltmann.com/top-zero-leader

 

Spirituelle Selbstsabotage aushebeln: wie du deine größten Ängste in dein größtes Potenzial verwandelst

Sicher kennst Du auch das berühmte Zitat von Marianne Williamson, das dem verstorbenen Freiheitskämpfer und ehemaligen Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela, zugeschrieben wurde:

„Unsere größte Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere größte Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt.“

Lange Zeit fand ich dieses Zitat sehr inspirierend – es ist ja doch auch das, was wir suchen: das Licht. Und da macht es Mut, wenn jemand sagt, dass uns unser Licht erschreckt. Denn dann fühlen wir uns nicht mehr so allein auf unserem Weg des Lichts, das wir suchen und irgendwie doch – wenn überhaupt – nur ganz selten mal zu Gesicht bekommen. Unsere größte Angst …

Doch ist das Licht wirklich unsere größte Angst?

Wer leuchten will, muss bereit sein, die Dunkelheit zu umarmen! Und DAS ist es doch eigentlich, was wir NICHT wollen. Uns den dunklen Seiten in uns stellen. Dem Abgelehnten, Verdrängten, dem was uns unbekannt ist.

So holpern und stolpern wir vor uns hin, auf unserem spirituellen Weg, fallen ab und zu mal auf die Nase, stehen wieder auf, mühen uns ab und stellen uns immer wieder ein Bein, rennen gegen die immer gleiche Wand. Das ist das Wesen Spiritueller Selbstsabotage.

Die Angst vor der Dunkelheit ist unsere größte Angst

Die Angst vor der Dunkelheit, dem Unbekannten ist unsere größte Angst. Und wir sind sehr geschickt darin, diese zu maskieren. Oftmals sind es unsere besten spirituellen Absichten, die wir dazu benutzen, nicht wirklich genau hinzuschauen.

Nur die wenigsten Menschen auf dem spirituellen Weg sind bereit, sich hinters Licht führen zu lassen!

Aber erst dort – hinter dem Licht, hinter den Erwachenserlebnissen, deren Erinnerungen wir hüten wie unsere größten Schätze – dort wartet unser größtes Potenzial auf uns. Erst wenn wir das erkannt und realisiert haben, erkennen wir, dass wir tatsächlich unermesslich mächtig sind. Und das macht uns dann keine Angst mehr, da wir um unser wahres Wesen wissen – und es mit ALLEN Facetten integriert haben.

Leben ist das Ultimative Koan

„Wir tappen alle in Geheimnissen und Wundern.“, sagte Goethe. Und ich ergänze: Leben ist das Ultimative Koan! Es gibt kein Entkommen. Und das ist wunderbar!

Irgendwann muss sich jeder seiner nackten Wahrheit stellen – je eher, desto besser! In Liebe und Offenheit – dies ist das Tor zu Innerem Frieden!

Um das Ganze praktisch zu vertiefen, habe ich das Deep-Liberation-Coaching entwickelt – ich biete es bis zum 12. Mai im Rahmen einer Sonderaktion an:

http://www.onetao.eu/deep-liberation-coaching

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Kein Mensch ist eine Insel – keiner lebt für sich allein.

Und wenn wir erfolgreich am Leben teilnehmen wollen – im Business, im Beruf, in unseren Beziehungen – , dann müssen wir wirkungsvoll kommunizieren.

Wirkungsvolle Kommunikation bedeutet, andere zu verstehen, um verstanden zu werden.

Wirkungsvolle Kommunikation bedeutet, sich miteinander zu verbinden und aufeinander einzulassen, um sich auszutauschen.

Doch häufig wird unsere Kommunikation von Erwartungen und Vorannahmen bestimmt, die uns daran hindern, uns vorbehaltlos aufeinander einzulassen.

Was wirkungsvolle Kommunikation erfolgreich macht

Sie müssen sich auf andere Menschen einlassen, wenn Sie wirkungsvoll kommunizieren wollen. Das ist nicht immer so einfach, denn es begegnen Ihnen immer wieder auch Menschen, die eine echte Herausforderung sind und es Ihnen gar nicht leicht machen, sich auf sie einzulassen.

Sie haben aber stets die Wahl, wie Sie auf andere reagieren; Sie haben die Wahl, was an anderen zu bemerken Sie bereit sind:

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die störenden und unangenehmen Seiten Ihrer Mitmenschen, und Sie haben ein massives Kommunikations-Problem; richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorzüge und guten Seiten an anderen, und Sie haben eine echte Chance. Sie fangen an, sich auf sie einzulassen.

Es liegt ganz an Ihnen, wie Sie der Welt (und anderen Menschen) begegnen.

Wie wir der Welt begegnen

Vor langer Zeit gab es in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Schon von weitem war er zu sehen, wie er so hoch oben auf einem Berg lag, und sein Anblick war beeindruckend. Tempel der tausend Spiegel

Eines Tages kletterte ein Hund den Berg hinauf. Er erklomm die Stufen des Tempels, und oben angekommen, betrat er den Tempel der tausend Spiegel.Verstehen und verstanden werden - Leadership und Kommunikation

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Da bekam er es mit der Angst zu tun, sträubte sein Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine´und knurrte furchtbar und fletschte die Zähne.

Was er dann sah, erschreckte ihn fast zu Tode: tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine und knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel hinaus und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und furchterregenden Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg hinauf kletterte. Auch er erklomm die Stufen  und betrat den Tempel der tausend Spiegel.

Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich und unbekümmert hin und her und forderte die anderen Hunde zum Spielen auf.

Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, fröhlichen und freundlichen Hunden bestehe, die mit ihm spielen wollen.

Wie wir in den Wald rufen, …

… so  schallt es heraus, so sagt der Volksmund. Diese Volksweisheit ist uns wohlbekannt, und doch wundern wir uns immer wieder über das, was uns da so oft entgegenschallt. Denn das, was uns da entgegen schallt, ist das Echo unserer Erwartungen und Vorannahmen.

Häufig wird unsere Kommunikation von Erwartungen und Vorannahmen bestimmt, die uns daran hindern, andere Menschen so zu sehen, wie sie wirklich sind.

Wir haben die Neigung, über alles mögliche voreilige Schlüsse zu ziehen. Und das Fatale daran ist, dass wir davon überzeugt sind, dass diese voreiligen Schlüsse die Wahrheit sind.

So werden Schlussfolgerungen zu alltäglichen Problemen …
Wir ziehen Schlüsse über das, was andere tun oder denken, und schaffen uns damit eine Menge unnötiger Probleme, indem wir das – ohne es überhaupt überprüft zu haben – sehr persönlich nehmen.

… und schaffen unötige Schwierigkeiten
In unserer Kommunikation mit anderen Menschen von Vorannahmen und Erwartungen auszugehen und voreilige Schlüsse zu ziehen, schafft echte Schwierigkeiten. Mißverständnisse bis hin zuausgewachsenen Konflikten sind so vorprogrammiert.

Aber warum machen wir das?

Weil wir uns damit unsere Welt erschaffen

Unsere Erwartungen und Vorannahmen verschaffen uns ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit. Mittels unseres inneren Dialoges halten wir unsere Realität aufrecht.

Und so sind wir von morgens bis abends ununterbrochen dabei, uns mit uns selbst zu unterhalten – der menschliche Verstand steht (von selbst) nie still.

Es gibt so viele Dinge, die wir uns nicht erklären können, und diese daraus entstehende Unsicherheit macht Angst. So viele Fragen, die wir uns stellen und nicht beantworten können – also schaffen wir Annahmen und selbstgebastelte Erklärungen, die uns beruhigen sollen. Ganz egal, ob sie nun richtig sind oder nicht.

Im Kontakt mit anderen stellen wir Annahmen auf über das, was sie sagen und warum sie es sagen. Und wenn sie nichts sagen, dann ziehen wir auch daraus voreilige Schlüsse

So stricken wir uns unsere Welt zurecht – und erliegen einer mächtigen Täuschung.

Lass dich nicht täuschen – wach auf!Verstehen und verstanden werden - Leadership und Kommunikation

Jeden Tag rief der Zen-Meister Zuigan sich selbst laut zu: “Hey, Meister!” und antwortete sich: “Ja?” “Wach auf, wach auf!” rief er dann und antwortete sich selbst:“Ja! Ja!” “Lass dich von nichts und niemandem täuschen, zu keiner Zeit, weder Tag noch Nacht!” “Nein, das werde ich nicht.”

Aufwachen und den Schleier der Selbsttäuschungen durchschauen ist wesentlich, um Führungskunst und wirkungsvolle Kommunikation zu meistern.

Erst wenn wir bereit und in der Lage sind, die Schleier unserer Erwartungen und Vorannahmen zu zerreißen, können wir uns offen und vorbehaltlos auf andere einlassen.

 

Führungskunst ist Beziehungskunst auf höchsten Niveau!

Erfahren Sie mehr darüber im Leadership-Kommunikationstraining

 

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Veränderungsprozesse effektiv zu gestalten, ist schwierig.

Niemand verändert sich gern. Jemand sagte mal, der einzige Mensch, der will, dass sich etwas verändert, ist ein Baby mit vollen Windeln. Und das auch nur, um es wieder bequem und komfortabel zu haben. Außerhalb der Komfortzone fühlen wir uns nun mal unsicher. Und doch muss es sein!

Wenn Sie und/ oder Ihr Unternehmen sich im Umbruch befinden und Sie dabei immer wieder auf die gleichen Widerstände treffen, mit dem Kopf gegen die immer gleichen Wände rennen, Sie nicht oder nur äußerst mühselig die angestrebten Resultate erzielen, dann ist etwas faul. Und das, was faul ist, ist, leider, leider, nicht offensichtlich. Sondern fristet im Verborgenen sein Dasein. Dieses Verborgene, Unbekannte, aufzudecken, ist die wesentliche Voraussetzung.

Und wo finden Sie dieses Verborgene, Unbekannte?

In Ihrem Bewusstsein! Es ist nicht da draußen, bei Ihren Kunden, Kollegen, Mitarbeitern; es ist in Ihnen. Und wird Ihnen jedoch im Außen reflektiert. In Form von Problemen, Schwierigkeiten, veränderungsresistenten Mitarbeitern usw. Und da liegt der Schlüssel! Wenn Sie aufhören, sich gegen das, was Ihnen im Außen widerfährt, zu wehren, wird der Weg frei.

Und das ist der Punkt, an dem ich mit meiner Arbeit ansetze!

Der Volksmund sagt: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf her!“

Das ist erst mal wenig schmeichelhaft und kratzt an Ihrem Selbstbild. Doch als Führungspersönlichkeit sind Sie stark genug, das auszuhalten. Zumindest sollten Sie das! Diese innere Stärke ist das, was eine Führungspersönlichkeit auszeichnet!

XU – 3000 Jahre praktische Weisheit

Einer 3000 Jahre alten chinesischen Weisheit zufolge ist ein Führer eine Person, die aufrecht steht und die Kraft hat, die Sphäre der Erde, die Sphäre des Himmels und die Sphäre der Menschen in Einklang zu bringen. Bei den Chinesen heißt dies kurz und bündig: XU. Ich nenne es: Master of Integrity!

Himmel, Erde, Mensch. Diese drei Sphären gilt es zu vereinen, wenn Sie Veränderungsprozesse sinnvoll und effektiv gestalten – und den „Fischgeruch“ loswerden – wollen. Es steht und fällt mit Ihnen. Und in dem Maße, in dem Sie Ihre Integrität wieder herstellen, wird sich auf nahezu magische Weise Ihr komplettes Umfeld verändern! Kampf und Konkurrenz werden ein Ende haben. Aus Feinden werden Freunde, Mitarbeiter werden zu Kollaborateuren. Sie werden den Himmel auf Erden … okay, wir wollen die Kirche im Dorf lassen 😉

Wenn Sie mehr erfahren wollen, wie ich Ihnen mit 3000 Jahre praktischer Weisheit, verbunden mit meinem in 30 Jahren innerer und äußerer Arbeit gereiften Erfahrungsschatz, dabei helfen kann, Ihren Kahn wieder flott zu kriegen, dann schreiben Sie mir eine E-mail oder rufen mich an: 06657-918889.